11. Juni 2023

Im Strandkorb dösen

Ich liege seit Stunden im Strandkorb
und blinzle hinaus auf das Meer;
ich seh ´ in der Ferne zwei Schiffe,
wer weiß schon, wo kommen die her?

Hoch über mir fliegen die Möwen,
sie spielen gekonnt mit dem Wind.
Es sind ein paar Wolken zu sehen,
ich glaub ´,dass es Kumulus sind.

Das Wetter kennt heut keine Gnade,
es treibt aus den Poren den Schweiß.
Ein jeder sucht heute den Schatten,
denn es ist erbarmungslos heiß.

Das Sonnenlicht strahlt auf die Wellen,
wie Quecksilber flimmert es hell.
Am Strand laufen Vögel vorüber,
die sind ziemlich klein aber schnell.

Die Wellen verrauschen im Sande,
gekrönt mit dem schneeweißen Schaum;
ich liege im Strandkorb und döse,
zur Hälfte bin ich schon im Traum.

© Ewald Patz

164 Aufrufe
Gefällt auch:
Ewald Patz Gedichte über Glück 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp
Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

2 Kommentare

pally66
pally66 Poet Laureat
12.06.2023
Das ist wohl das beste, was man im Augenblick unternehmen kann, Ewald. LG in Deinen Abend, Helga
Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
12.06.2023
Das hört sich entspannt an, Ewald. Genieße es. Gruß, Gudrun

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Aktiv in · Gedichte über Glück
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Gemütlich sitze ich auf meiner Terrasse, vor mir steht eine mit Tee gefüllte Tasse, gebraut aus duftenden k&ou…

Gedicht lesen
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte