Zu sich selber finden,
ist irgendwie nicht leicht;
es dauert oft Jahrzehnte,
bis man das Ziel erreicht.
Hat man sich selbst gefunden,
zieht Ruhe ins Gemüt,
weil man nicht mehr auf Reichtum
und Anerkennung sieht.
Es sind die kleinen Dinge ,
die man dann schätzen wird:
den Sonnenschein ,den Flieder-
wenn man den Kuckuck hört.
Man freut sich jeden Morgen,
wenn man gesund erwacht,
egal ob es dann regnet
oder die Sonne lacht.
Sieht man den ersten Falter,
der durch den Garten fliegt,
dann spürt man tief im Innern,
der Frühling hat gesiegt.
Man hetzt nicht mehr durchs Leben,
genießt den Augenblick-
ist mit sich selbst im Reinen,
erfüllt mit großem Glück.
„Zu sich selber finden" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Glück von Ewald Patz, veröffentlicht am 16. März 2024 auf Gedichtesammlung.net.
© Ewald Patz
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2 Kommentare
Immer zu wenig Zeit und zu viel Arbeit. Die Falter und das Vogelgezwitscher nehme ich erst wahr, wenn die Arbeit im Garten getan ist. LG Gudrun