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Wanderung im Winterwald



Wir stapfen durch den Winterwald,
die Schneeluft ist klirrend kalt,
Nebel wabert zwischen den Bäumen,
eine Stimmung zum Träumen.

In frostiger Nacht ist Raureif gefallen,
tausende von kleinen Eiskristallen
haben Zweige wie mit Zucker bestäubt,
ein Anblick, der die Seele erfreut.

Plötzlich geht die Sonne auf,
der neue Tag nimmt seinen Lauf,
hunderte von weißen Schneekristallen
 leuchten glitzernd in den Sonnenstrahlen

Spinnweben spannen sich zwischen Büschen,
leuchtende Tautropfen hängen dazwischen,
aufgereiht wie Perlen auf einer Schnur,
ein richtiges Wunder der Natur!

Verschiedene Spuren kreuzen unseren Weg,
von Feldhasen, Fuchs und scheuem Reh.
Sie finden im Schnee kaum Nahrung mehr,
zu Überleben fällt ihnen richtig schwer.

Der Schnee knirscht unter den Schritten,
wir wandern weiter und staunen inmitten.
Die Sonne verzaubert den Winterwald,
wir werden wiederkommen, schon bald!
Hannelore Knödler-Stojanovic, Ludwigsburg
Foto: Pixabay

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AUTOR:

Ich heiße Hannelore, genannt Hanni, bin 75 Jahre 'jung', verheiratet und wohne im schönen Ludwigsburg. Meine Hobbys: malen, klassische Musik, lesen, fotografieren, Natur, Tiere, Blumen und natürlich dichten. Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, mich interessieren viele aktuelle Themen und alles, was so auf der Welt passiert. Meine Gedichte sollen zum Nachdenken anregen.


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4 KOMMENTARE



03. März 2019 @ 01:06

Hallo Ewald,
vielen Dank für Deinen netten Kommentar, ich freu mich, daß Dich mein Gedicht angesprochen hat.
Liebe Grüße Hanni

Ewald Jäger

02. März 2019 @ 23:16

Hanni, das tut dem Gedicht
das Foto löste bei mir Erinnerungen an vergangene Winterwanderungen auf der Schwäbischen Alb aus, dass ich eine ganze Weile darin vertieft war. Das Gedicht gefällt mir, weil Du die Natur bei einem frühen Spaziergang durch den Winterwald gut beobachtet hast und im Gedicht einfühlsam beschrieben hast. Im ersten Vers bin ich allerdings beim Verb wabern etwas hängen geblieben, weil ich bei meinen Spaziergängen den Nebel eher schwebend, ruhend, schlafend, stumm, schweigend empfand; das Gedicht als Ganzes gefällt mir gut.


16. Januar 2019 @ 10:44

Guten Morgen, liebe Ingrid,
vielen Dank für Deinen Kommentar, ich freu mich, daß Dir mein Gedicht gefällt. Wir sind hier in Ludwigsburg von zu viel Schnee verschont geblieben, der Schwarzwald und die Schwäbische Alb hat viel mehr abgekriegt. Das Schneechaos in den Alpen ist wirklich schlimm. Aber eine Wanderung durch den Winterwald bei normalen Schneeverhältnissen ist wirklich traumhaft schön.
Ich bin froh, daß es mir wieder besser geht, die Magen-Darm-Grippe hat mich ziemlich heftig erwischt. Aber so leicht laß ich mich nicht unterkriegen!
Ich wünsch Dir einen schönen Tag und liebe Grüße Hanni


14. Januar 2019 @ 17:43

Liebe Hanni, ich will zwar nicht mehr viel von Schnee und Kälte wissen, aber Dein Gedicht ist einfach schön. Das Foto ist zauberhaft und gut gewählt.
Schön, dass Du wieder gesund bist. Weiter so---
LG Ingrid



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