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Das Verhör



Er sitzt ihr gegenüber,
sie schaut ihm ins Gesicht.
Ob er die Frau bestohlen hat,
das weiß sie jetzt noch nicht.

Sie beobachtet jede Geste.
Noch gibt er sich ganz cool.
Er beantwortet ihre Fragen,
sitzt ruhig auf seinem Stuhl.

Die Beamtin hat Erfahrung
und spricht ihn freundlich an.
Sie weiß, dass sie mit viel Geduld,
ihr Ziel erreichen kann.

Jetzt braucht sie sein Vertrauen,
und zollt ihm auch Respekt.
Noch ahnt der junge Bursche nicht,
was sie damit bezweckt.

"Wenn Sie den Überfall gestehen,
wirkt sich das strafmildernd aus,
Es gibt jetzt einen Zeugen,
aus dem Nachbarhaus."

Seine Augenlider flattern,
der Blick wird plötzlich starr.
Leugnen macht jetzt keinen Sinn,
- das wird ihm plötzlich klar.

Endlich packt der Junge aus:
„Das Geld brauchte ich für Drogen.
Ich bin ein Opfer meiner Sucht
habe gestohlen und gelogen.

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AUTOR:

Liebe Freunde der Poesie,
Schreiben, Malen und Fotografieren sind drei meiner vielen Hobbys. In diesem Forum könnt ihr über 1200 Gedichte von mir lesen. Ich schreibe über Geschehnisse im Alltag, über Urlaubserinnerungen und hoffe mit Denkanstößen wachrütteln zu können. Wer die Geschichte von Eduard verfolgen möchte, ist hier genau richtig. Inzwischen umfasst die Geschichte 50 Teile. Ein lustiger Roman in Gedichtform.
Wenn ihr etwas tiefer in meine Welt eintauchen möchtet, besucht mich auf meiner Homepage.
Meine Homepage:
http://gudruns-aquarell-galerie.beepworld.de


Mit lieben Grüßen, Gudrun Nagel-Wiemer


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4 KOMMENTARE



22. Juni 2021 @ 18:42

Hallo Gudrun, das muss aber eine sehr vertrauenseinflößende Polizistin gewesen sein, wenn der junge Mann gleich reumütig gestanden hat. Was man so hört und liest, verlaufen solche Verhöre meist komplizierter ab. Diese rauscherzeugenden Substanzen sind schon eine schleichende Gefahr für die Menschheit. Jeder, der sich davon fern hält, kann sich glücklich schätzen. Drogenfreie Grüße, Helga


13. Juli 2021 @ 09:36

Liebe Helga, deinen Kommentar habe ich gerade erst entdeckt. Ich schaue nicht mehr so oft ins Forum, da geht einiges verloren. Wenn man viel Krimis liest, kommt auch mal so ein Gedicht zustande. Die Realität kann aber oft noch viel grausamer sein, weiß ich von unserem Kriminalhauptkommissar aus der Familie. Wenn man lange in diesem Beruf arbeitet, sind die üblichen Drogendelikte eher harmlos. LG Gudrun


21. Juni 2021 @ 11:34

Liebe Gudrun,
ja, Sucht ist etwas furchtbares, das hast Du in Deinem Gedicht sehr gut rübergebracht. Die Beamtin hat das Verhör sehr gut geführt und hat den jungen Mann dazu gebracht, seine Tat zuzugeben.
Ich wünsch Dir einen schönen Wochenanfang in Deinem Paradiesgarten! Liebe Grüße Hanni


21. Juni 2021 @ 19:18

Liebe Hanni, man kann froh sein, wenn die eigenen Kinder oder Enkelkinder nicht mit Drogen in Berührung kommen. Wie schnell ist ein Leben verfuscht.
Mein Paradiesgarten? Ich nennne es immer gepflegter Wildwuchs. Nach dem Regen in der Nacht habe ich heute einiges zu tun gehabt. LG Gudrun



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