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Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Oft denk ich an die Zeit zurück,
als ich ein kleiner Junge war,
so vielerlei hat mich bedrückt,
erscheint mir heut noch unfassbar.
Der Stiefvater hat mich gehasst,
ständig auf mich eingeschlagen,
ich war für ihn nur eine Last,
wie ein fünftes Rad am Wagen.
Seine Kinder durften spielen,
für mich war Arbeit angesagt,
aufräumen, Geschirr abspülen,
ich wurde hin und her gejagt.
Zur Mutter bin ich oft gerannt,
bat um Hilfe unter Tränen,
sie hat mich Heulsuse genannt,
versperrte mir das Anlehnen.
Bis endlich meine Oma kam,
und mir in Ruhe zuhörte,
mich tröstend in die Arme nahm,
schnellste Abhilfe mir schwörte.
Vieles hat sich dann gebessert,
ich durfte leben wie ein Kind,
war auch auf einmal etwas Wert,
spürte – wie “gute Eltern“ sind.
Meiner Oma muss ich danken,
sie war die beste Frau der Welt,
zeigte Wege und auch Schranken,
und wusste wie man Eltern schellt.
Jetzt bin ich fast ein alter Greis,
find mein Leben angemessen,
doch manche Träne kullert leis´,
um die Kindheit zu vergessen.
© Horst Rehmann
© Rehmann
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17 Kommentare
LG
H. Rehmann
Ich zitiere: Heute bräuchten die Kinder öfter mal einen hinter die Löffel.Deine Worte Horst.
Alaaf
...schlimm, wenn leibliche Eltern oder Stiefeltern ihre Wut an Kindern, die sich in der Regel nicht wehren können, abreagieren...
Meistens haben sie als Kinder selbst schlimme Erfahrungen gemacht und sind wütend, dass sie als Kinder keine Liebe erfahren durften.
Allerdings ist es keine Lösung, diese Wut als Erwachsene an Kindern auszulassen.
Und dann habe ich mir den kleinen Horst vorgestellt, der bei seiner Mutter Schutz suchen wollte, aber statt Liebe nur Zurückweisung erfahren hat.
Das muss mehr als bitter gewesen sein.
Welche Auswirkungen das auf die Kinder hat, selbst wenn diese nicht mehr im Kindesalter sind, hast du auch beschrieben.
Es sind irgendwie Wunden, die immer wieder aufplatzen, wenn sie nicht richtig geheilt sind und der Schmerz immer nur verdrängt wird.
Aber doch welch ein Glück, dass es noch die Oma gab. Das war wohl die Rettung.
Andere Kinder hätten sich vielleicht nicht zu helfen gewusst und wären vielleicht endgültig zerbrochen oder aggressiv geworden.
Mein Kompliment für die Lösung einer fast auswegslosen Lage.
Liebe Grüße von Daniela
es war eine harte Zeit, aber ich habe sie überstanden !
LG
H. Rehmann
Da ich nicht chinesisch spreche,sage ich jetzt mal ganz deutlich..Wer Kinder schlägt,dem poliere ich eigenhändig die Fresse.
Da kann man mich beim Wort nehmen.
LG
Ewald
LG
H. Rehmann
Was es heute zu wenig gibt, haben wir zu viel bekommen
LG
Ewald
LG
H. Rehmann
Diese Leute verstehen keine andere Sprache,nur ihre,also kasalla,ist so,leider.
LG
H. Rehmann
Mein Vater war der Beste.
Bei der Mutter,braucht man keine Feinde.
Traurig für dich und traurig für deine Oma,die so eine Tochter hatte.
Deine Mutter hat es geduldet,finde ich.
Also sei sauer auf Sie,er war ihr Mann.