Wenn Verse golden fallen

17. Juni 2021

Außenseiter

Seine Kleidung steht vor lauter Dreck,
und die Haare sind fettig wie Speck,
der Körper vollgepumpt mit Drogen,
sein Umfeld hat ihn stark verbogen.

Schon als Kind spürte er ständig Pein,
die Eltern ließen ihn stets allein,
sie scheiterten am eig´nen Leben,
mussten ihn in Heimobhut geben.

Doch anstatt Geborgenheit und Halt,
gab´s auch dort nur Kälte und Gewalt,
die Kinderseele, die einst so zart,
wurde geprägt und unsagbar hart.

Völlig allein und im Herzen leer,
zog er als Obdachloser umher,
für´s Dasein in Erwerbstätigkeit,
war er irgendwann nicht mehr bereit.

Zerstört sitzt er nun am Straßenrand,
als Außenseiter in uns´rem Land,
wird von der Gesellschaft verachtet,
und einfach – ins Abseits verfrachtet.

© Horst Rehmann

„Außenseiter" ist ein Gedicht aus der Kategorie Erinnerungen & Nostalgie von Rehmann, veröffentlicht am 17. Juni 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Erinnerungen & Nostalgie 4 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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4 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
18.06.2021
Ja Ewald, das gibt es - und Schuld daran ist unsere ReGIERung, die das Geld nur den "Neudeutschen" in den Hintern schiebt !
LG
H. Rehmann
Christian1
Antwort an Rehmann
18.06.2021
Pass auf,dass du in der Sonne nicht noch brauner wirst.
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
18.06.2021
Ja das gibt es.
LG
Ewald
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
18.06.2021
Ja das gibt es.
LG
Ewald

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