
Schwül warme Dunkelheit im Raum
Laut tickt die Uhr. Schon zehn vor Drei
Kein Ruheschlaf – kein tiefer Traum
Stattdessen dunkle[...]
Der nasse Asphalt flimmert bunt
bei leichtem Nieselregen-
es spiegelt sich das Neonlicht
auf Straßen und Fußwegen.
Aus mancher Kneipe klingt Musik
und ist von weit zu hören,
jedoch in dieser City wird
sich wohl kein Mensch beschweren.
Die Damen von der Rotlicht- Zunft
kann man vereinzelt sehen,
die im[...]
Der Tag,
er neigt sich
zur Schwelle des Abends,
die Nacht,
sie schleicht heran,
unergründlich, geheimnisvoll,
wie die Tiefe des Ozeans,
Sterne,
unendlich fern
und stets dieselben
werden die Nacht
stumm begleiten.
[...]
Wenn die Sonnenstrahlen locken,
die Morgenstunde, sie bricht an,
dann komm` endlich in die Socken,
hör` der Amsel lauten Klang.
Beweg` die alten, müden Knochen,
fang` das Tagwerk fröhlich an,
selten kommt ein Morgen so angekrochen,
der dich zieht in seinen Bann.
Verschlafe nicht die goldenen[...]
Du bist – ganz allgemein gedacht-
nicht wirklich schön; zum Glück.
Warum hab ich zurück gelacht …
es war wohl dein verschmitzter Blick.
Zwischen den Stühlen, im Eckcafe´
Der helle Morgen vertreibt die Nacht,
es glitzern noch Tropfen auf Zweigen,
doch dort, wo bereits die Sonne lacht,
tanzen Schmetterlinge im Reigen.
Ich sitze faul da, trinke Kaffee,
habe schließlich nichts zu versäumen,
in meinem Garten fallen, wie Schnee,
zartrosa Blüten von den Bäumen.
Wälze mich im Bett,
einmal rechts,
einmal links,
kann nicht schlafen,
eine gefühlte Ewigkeit vergeht,
schaue zur Uhr,
der Stundenzeiger hat sich
kaum von der Stelle bewegt,
fange an,
die Sekunden zu zählen,
und stelle fest,
dass die Zeit doch schneller vergeht,
Liegst du noch in süßen Träumen,
kriecht am Horizont die Sonn` herauf,
blinzelt zaghaft durch die Bäume,
Menschlein schließ die Augen auf.
Geigensaiten zart ein Engel streicht,
der des nachts an deiner Seite stand,
langsam er zur Seite weicht,
und du erwachst im morgenjungen Land.
Wenn der Abendschleier fällt,
lockt die Nacht mit ihrer Stille,
dehnt dann aus des Mantels Hülle,
was der Blick geheim noch hält.
Tauscht mit dem Mond Gedanken aus,
die Sternenpracht, sie schaut nur zu,
verharrt solang in stiller Ruhe,
beide machen ein Geheimnis draus.
Lässt vergessen[...]
Ab heute im Himmelsdunkeln,
wieder magisch-verglühend Funkeln,
Meteorströme, Sternschnuppen, Perseiden,
nie klang nächtliches Wunsch-munkeln,
zwischen Raum und Zeit,
Mensch-gemachter Kriegsdummheit,
flehend-sphärisch lauter,
für endlich Frieden.
[...]
Kinder längst im Schlummer liegen,
kuscheln sich in weiche Kissen,
sich in süßen Träumen wiegen,
von dem MORGEN noch nichts wissen.
Du und ich, wir fühlen jede Stunde,
Zeit, die immer mehr entflieht,
und mit jeder Abend-Dämmerrunde,
man den Tag mit anderen Augen sieht.
So sitzen[...]
Login
Meist Gelesene Gedichte
- Gedichte Monat
- Gedichte Jahr
Neusten Kommentare
Herzlich Willkommen!
Zufallsgedichte