Sie weilte lange hier am Fluß
inmitten schneebestäubter Auen
formte in Lüfte einen Kuss
des Nachts - bis hin zum Morgengrauen
Eisperlen schwebten aus dem Dunst
taumelten glitzernd ihr ins Haar
gespenstisch - wie bizarre Kunst
geformt vom Nachtwind silbrig starr
Ihr Sehnen seufzt´ sie in den Wind
hoffte, dass es zum Liebsten klingt
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Auch heute weilt sie hier am Fluß
und lächelt in das kühle Treiben
vom Wind verweht ist jeder Kuss
und mit ihm alle Sehnsuchtsleiden
Eisperlen - silbrigweiß im Haar
leuchten glitzernd hell und klar
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Text und Foto (C) Ingrid bezold
© Ingrid Bezold
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5 Kommentare
Guten Start in die Woche
wünscht Ingrid
Aber du stimmt mir vielleicht zu, dass unsere heutigen Werke vom Inhalt ähnlich sind.
Danke für Kommi und Herzchen.
Sonntagsgrüße schickt dir Ingrid
Sie seuft(säuft) hätte ja einen ganz andern Sinn ergeben.
Schmunzelnd grüßt Ingrid