Zwischen Licht und Dunkel

2. Dezember 2021

Herr Lauterbach erhob das Wort

Dem Himmel sei es laut geklagt,
uns ´re Regierung hat versagt.
Corona ist jetzt explodiert -
man hat gezaudert- nicht regiert.

Man lehnte sich entspannt zurück
und vertraute auf das Glück.
Jedoch der Bürger ist voll Groll-
die Krankenhäuser sind jetzt voll.

Herr Lauterbach erhob das Wort
und warnte laut in einem fort-
man hörte nicht und das war schlecht,
denn der Mann hatte immer Recht.

Doch die Regierung hat geträumt
und was geboten war versäumt.
Nur Machterhaltung hat Gewicht,
die Todeszahlen zählen nicht.

Es wurd ´ regiert so schlecht wie nie,
das förderte die Pandemie.
Jetzt will man vieles ausprobier ´n
und Fehler zu spät korrigier ´n.

„Herr Lauterbach erhob das Wort" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Ewald Patz, veröffentlicht am 2. Dezember 2021 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

Sammlung 105 Aufrufe
Gefällt auch:
Ewald Patz Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige
Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Ständig diese Gedanken, an deinen lieblichen Blick,die mir im Kopfe ranken,und rufen, komm doch zurück.Deine zärtlichen …

Gedicht lesen
Anzeige
Aktiv in · Trauergedichte-Allgemein

Keine Aktivität in dieser Kategorie.