17. April 2009

Ernüchterung

Unser Tun ist nicht richtig
wir wissen´s genau,
diese Liebe macht süchtig,
doch der Himmel ist grau.

Brücken wird es nicht geben,
das sagt der Verstand,
ein gemeinsames Leben,
wäre Meer ohne Land.

Jeder Schritt führt ins Leere,
erkaltet die Glut,
auch Vulkane der Meere,
holt einmal die Flut.

Auf ein Wunder zu warten,
macht auch keinen Sinn,
selbst ein Magier mit Karten,
übertreibt zu Beginn.

Wir Zwei müssen uns fügen,
all dem was jetzt ist,
dürfen keinen belügen,
weil uns Satan sonst küsst.

(c) Horst Rehmann

„Ernüchterung" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Gast, veröffentlicht am 17. April 2009 auf Gedichtesammlung.net.

© Gast

Sammlung 58 Aufrufe
Gast Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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