Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

13. November 2016

Diamantenes Strahlen


Teuflisch-mörderisches Handeln,
ließ seine Liebste in ein Engel wandeln,
noch immer kann er es nicht verstehen,
sie nie mehr lebend in die Arme zu nehmen.

Aus Hoffen wurde grauenvolles Entsetzen,
ein Unmensch riss zwei liebende Herzen in Fetzen,
ihres schwebt zu Sternen, diamantenes Strahlen,
seines ertrinkt, Erinnerungstränen- malen,...

...malen ihr Sonnengelb in seine Dunkelheit, 
er sieht sie noch, vergnügt tanzen, im Lieblingskleid,
spürt, wie er in ihr ewiges Lächeln taucht,
wie der Killer sie vorm Töten missbraucht,...

 ...durchlebt schluchzend ihre letzten Qualen,
flucht: „Oh, findet ihn, lasst ihn dafür bezahlen,
lasst ihr Engelslicht seine höllischen Pfade finden,
um diese mörderischen Klauen für immer zu binden!“ 

Damit nicht noch mehr Frauen leiden,
durch sein feiges Tun ihre letzte Reise bestreiten,
 er wünscht sich das so sehr 
und schaut himmelwärts, ins diamantene Sternenmeer. 

„Diamantenes Strahlen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Allgemein über Trauer und Co. von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 13. November 2016 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Allgemein über Trauer und Co. 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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