Neujahrsgedichte



Im neuen Jahr

Das alte Jahr ist kaum vergangen ,
schon hat das Neue angefangen,
man vergisst sehr schnell die Traurigkeit,
und beginnt das Jahr mit Fröhlichkeit.

Manchmal blickt man auch zurück, im Zorn ,
ebenfalls wagt man den Blick nach vorn,
viel Unheil kam, es blieben Scherben,
im Herzen spürt man tiefe Kerben.

Jetzt heißt es nur noch, Leid vernichten,
das neue Jahr, es wird’s schon richten,
den Blick vergnügt nach vorne lenken,
und täglich nur an´s Gute denken.

Wer etwas ändern will im Leben,
muss sich stets selbst die Chancen geben,
man braucht den Willen, das ganze Jahr,
und nicht nur - am ersten Januar.

© Horst Rehmann

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