Im Winter sieht man seine Fährten,
er liebt die Abgeschiedenheit von Wäldern.
Manchmal wagt er sich auch hinaus
und jagt Wühlmäuse auf den Feldern.
Der Hunger treibt ihn in die Gärten.
Ein Paradies von Nahrungsquellen.
Er mag Früchte, die wir nicht verwerten,
sucht nach Beeren oder Obst-Abfällen.
Ist es im Winter knistrig kalt,
schleicht Meister Reinecke ums Haus.
Er macht vor keinem Müllsack halt,
holt sich die Leckerbissen raus.
Der Rotfuchs ist sehr menschenscheu
und er verhält sich meistens friedlich.
Ein Raubtier, an dem ich mich erfreu´.
Der Pelzträger ist einfach niedlich.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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4 Kommentare
Vortrefflich verdichtet und mit einem ganz bezaubernden Bild kombiniert - chapeau!
Liebe Grüße, Uschi
Es hat mich gereizt, ihn in einer Winterlandschaft zu malen, dann kommen die Farben des Fells besser zur Geltung. LG Gudrun
Dein Gedicht über den Fuchs gefällt mir sehr gut und das wunderschöne Aquarell dazu! Füchse sind scheu, man sieht sie ziemlich selten. Sie sind sehr anpassungsfähig und immer mehr von ihnen leben jetzt auch in Städten. Ich hab nur einen im Wald von hinten gesehen.
Dir einen schönen sonnigen Frühlingstag! Liebe Grüße Hanni