Wiegend schweben weiße Flocken,
durch die klare Winterluft.
Es ist, als wollten sie frohlocken:
Komm raus und schnuppere Weihnachtsduft.
Ich sitze drinnen in dem Zimmer
und schau hinaus in die Natur.
Auf dem Schnee liegt heut´ ein Schimmer,
darin so manche feine Spur.
Die Tapsen dort von Nachbars Katz´.
Sie schleicht gern um den Gartenteich.
Gierig schielend zu einem Spatz,
bewegt sie sich in unserem Reich.
Auch der gut gewachsene Baum
erstrahlt zum Fest im Lichterschein.
Die grünen Zweige sieht man kaum,
in Weiß hüllt sie der Schnee jetzt ein.
„Weiße Flocken" ist ein Gedicht aus der Kategorie Winter von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 21. November 2016 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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