Zwischen Licht und Dunkel

17. August 2019

Unwetter


Der Regen prasselt seit Stunden,
die Welt versinkt im grauen Licht,
ich sitze da wie angebunden,
und zieh ein mürrisches Gesicht.

Seh ich hinaus dann graust es mich,
die Straße ähnelt einem Fluss,
es blitzt und donnert fürchterlich,
wohl dem der nicht ins Freie muss.

Das Unwetter nimmt seinen Lauf,
Sirenen heulen laut und schrill,
es türmen sich die Wolken auf,
der Wind biegt Bäume wie er will.

Doch plötzlich wie von Geisterhand,
erstrahlt der Tag im schönsten Licht,
verzogen ist die schwarze Wand,
und auch mein mürrisches Gesicht.

© Horst Rehmann

„Unwetter" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur und Jahreszeiten von Rehmann, veröffentlicht am 17. August 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

Sammlung 103 Aufrufe
Gefällt auch:
Rehmann Natur und Jahreszeiten 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp Pinterest
Anzeige

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Anzeige
✍️
Schreibst du selbst Gedichte?

Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.

Jetzt kostenlos veröffentlichen →

2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
17.08.2019
DANKE Ewald !!!
LG
H. Rehmann
Ewald Patz
Ewald Patz Dichterlegende
17.08.2019
Horst,
Ein wunderbares Gedicht.
LG
Ewald

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Gedicht des Tages

Jahrein, jahraus, ist er da draußen,der Mond, er kommt nie aus dem Tritt, wandert wie ein Schatten,ständig mit dir mit,T…

Gedicht lesen
Anzeige
Meist gelesen · Natur und Jahreszeiten
Aktiv in · Natur und Jahreszeiten