Die Schönheit unserer Sprache in Versen
Tag der deutschen Sprache
Vom Wind gejagte Wolken hetzen,
wie graugetränkte Wattefetzen,
sie rollen Bedrohliches heran,
versetzen Menschen in Angst und Bang.
Dann schießt der Himmel grelle Blitze,
mit kaum erdenklich großer Hitze,
es folgt ein fürchterliches Krachen,
das selbst Satan, vergeht das Lachen.
Dies Szenario geht Schlag auf Schlag
und Regen kommt in Strömen herab,
die Tropfen springen wie Fontänen,
rinnen davon wie dicke Tränen.
Bis dann der Sonne erste Strahlen,
das mürrische Grau fix zermahlen
und mit einem strahlenden Gesicht,
die Macht des schweren Unwetters bricht.
Die Vögel beginnen zu singen,
Menschen lassen Freud erklingen,
und am Himmelszelt, ungelogen,
thront farbenfroh - ein Regenbogen.
© H. Rehmann
„Schweres Unwetter" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Rehmann, veröffentlicht am 3. April 2023 auf Gedichtesammlung.net.
© Rehmann
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
Kommentare
Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!