Sommer



Kornblumen...

Kornblumen, Mohn und Raden,
Die gab`s am Roggenfeld,
Doch heut sind sie verschwunden,
So ändert sich die Welt.

Einst in den Kindertagen
Da pflückt` ich manchen Strauß
Und brachte ihn nach Hause,
Wie herrlich sah der aus.

Die Welt ist arm geworden ,
Heut geht`s nur um Gewinn,
Mit blau und roten Blumen,
Hat man nicht viel im Sinn.

Mit reichlich Herbiziden
Fegt man das Kornfeld leer;
Kornblumen, Mohn und Raden,
Die sieht man jetzt nicht mehr.

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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3 KOMMENTARE


Denkbar?

30. März 2022 @ 06:03

Ob es wohl denkbar ist, dass sich die Menschen besinnen? Schaut man eine Kornblume ganz genau an, kann man sich kaum vorstellen, dass irgendjemand ihren Wert nicht erfassen kann. Wir haben sie gepflanzt ...


04. August 2018 @ 18:18

Hallo Ewald, in Deinem Gedicht hast Du ein Umweltproblem auf den Punkt gebracht, die Blumenwiesen aus unserer Kindheit gibt es heute leider fast nirgends mehr. Kürzlich hab ich auch ein Gedicht über das traurige Thema geschrieben "Blühende Landschaften?", wenn Du Zeit und Lust hast, schau doch mal rein. Liebe Sommergrüße Hanni


03. August 2018 @ 21:36

Es ist schon traurig , was alles zerstört wird. Ich finde diese Profitgeier
zum Kotzen !!!
LG Heike



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