3. August 2018

Kornblumen...

Kornblumen, Mohn und Raden,
Die gab`s am Roggenfeld,
Doch heut sind sie verschwunden,
So ändert sich die Welt.

Einst in den Kindertagen
Da pflückt` ich manchen Strauß
Und brachte ihn nach Hause,
Wie herrlich sah der aus.

Die Welt ist arm geworden ,
Heut geht`s nur um Gewinn,
Mit blau und roten Blumen,
Hat man nicht viel im Sinn.

Mit reichlich Herbiziden
Fegt man das Kornfeld leer;
Kornblumen, Mohn und Raden,
Die sieht man jetzt nicht mehr.

© Ewald Patz

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Ewald Patz Sommer 3 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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3 Kommentare

30.03.2022
Ob es wohl denkbar ist, dass sich die Menschen besinnen? Schaut man eine Kornblume ganz genau an, kann man sich kaum vorstellen, dass irgendjemand ihren Wert nicht erfassen kann. Wir haben sie gepflanzt ...
Hanni
Hanni Poet Laureat
04.08.2018
Hallo Ewald, in Deinem Gedicht hast Du ein Umweltproblem auf den Punkt gebracht, die Blumenwiesen aus unserer Kindheit gibt es heute leider fast nirgends mehr. Kürzlich hab ich auch ein Gedicht über das traurige Thema geschrieben "Blühende Landschaften?", wenn Du Zeit und Lust hast, schau doch mal rein. Liebe Sommergrüße Hanni
User gelöscht
03.08.2018
Es ist schon traurig , was alles zerstört wird. Ich finde diese Profitgeier
zum Kotzen !!!
LG Heike

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