Manchmal schaue ich hoch zum Mond,
sinniere, wer da wohl wohnt,
sind es gaukelnde Mondkobolde,
oder etwa Mondfeen-holde ?
Die reitend, auf Mondelefanten,
an Sternenmeere trompetend stranden,
durch Sternschnuppenströme tanzen,
um erdabgewandte Wunder zu pflanzen.
Oder krustig-staksende Mondkreaturen,
aus tief-geheimen Kratern geboren,
mit fluoreszierenden Krakengebein
und marsianischem Quallen-Schleim.
Welche pulsierend sich winden,
in schwarzen Löchern verschwinden,
kann sie schmunzelnd nicht mehr sehen,
im mystischen Mondgeschehen.
Aber nach düsteren Mondkraken,
höre ich rauschendes Schweif-Quaken,
was haltet ihr von Mondkröten,
die mit Mond-Nachtigallen tröten ?
Am leuchtenden Mondsee,
glitzernd wie Sternenstaub-Schnee,
Mondsirenen steigen dampfend empor,
Moonwalk-rockend singen sie im Chor.
Ich denke sofort an Billie Jean,
lass den Hit nochmal vorüberziehen,
ist Michael Jackson der Mann im Mond,
der Pop-Titan, der golden weiter thront ?
Haben Aliens... ihn, vor uns, entdeckt ?
Seitdem leben alle Mondindianer versteckt,
ja, man sollte nie aufhören zu sinnieren,
somit wird, in uns, unendlich Mondwärts,
immer Fantastisches existieren.
„Verrückte Mondsicht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 27. Juli 2020 auf Gedichtesammlung.net.
© Karsten Herrmann
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5 Kommentare
ein äußerst phantasievolles Gedicht, wie fast alle Deine Gedichte sehr kreativ. Es gefällt mir, ich habs gern gelesen.
Dir einen interessanten Tag! Liebe Grüße Hanni
sollte schon etwas verrückt- lustig rüberkommen.
Der Alltag ist schon Corona- grau genug.
Gruß, Karsten
es sollte schon etwas verrückt-Lustiger rüberkommen, der Corona-Alltag ist schon grau genug.
Gruß, Karsten