Zwischen Licht und Dunkel

25. Oktober 2020

Elegie vom toten Mond (des Glühwürmchens)

Elegie vom toten Mond (des Glühwürmchens)

in Distichen verfasst

Fühlende Mondenzeit war kalt, Schwarzträume stahlen das Mondlicht.

Zärtliche Träumerei lag, endliches Flimmermeer fiel.

Schmerzliches Ableben ward grau. Kometen nahmen die Wärme.

Mancherlei Wölfinnen tun Erdgräber, tötend die Fee.

Unendlich wehmütig war der Trauerschmerz folgend dem Hades.

Traumhafter Mondenreiz schwarz. Deine Verträumtheit verging.

Aber dein Glühwürmchen weint doch. Obendrein Sterbende flennend.

Grausamer Sensenmann lobt diesen Vergänglichkeit-Wind.

Unschlagbar zährleinvoll sind recht Koböldlein daneben zuhauf.

Spürend den Mondentod flog trauriges Schmerzenslied weit.

 

zährleinvoll – voll Tränchen

„Elegie vom toten Mond (des Glühwürmchens)" ist ein Gedicht aus der Kategorie Trauer/Kummer/Schmerz von PawelekMarkiewicz, veröffentlicht am 25. Oktober 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© PawelekMarkiewicz

Sammlung 86 Aufrufe
PawelekMarkiewicz Trauer/Kummer/Schmerz 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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PawelekMarkiewicz

Ich, in den Jungen Jahren wieder, schon im Paradies auf Erden, in einem Jenseitszauberwald mir erdacht...

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