Worte, die bleiben

Zum stillen Gedenken

26. April 2018

Gedicht ohne Ende

Auf einer Bühne am Rhein,
stand ein Poet ganz allein,
las laut seine Reime vor,
ein Genuss für jedes Ohr.

Stark gestikulierte er,
bewegte sich hin und her,
dabei fiel die Lampe um,
haargenau auf´s Podium.

Die Putzfrau eilte herbei,
entsorgte die Schweinerei,
floh mit Eimer und Besen, -
der Poet konnt´ wieder lesen:

Auf einer Bühne am Rhein,
stand ein Poet ganz allein,
las laut seine Reime vor,
ein Genuss… usw. usw. usw.

© Horst Rehmann

„Gedicht ohne Ende" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Rehmann, veröffentlicht am 26. April 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Lustige Gedichte 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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