8. Mai 2026

Ein Ärgernis

Ein Ärgernis

Paul ärgert sich schon viele Jahre
über seine Nasenhaare,
manchmal sind sie auch zu sehen
und das findet er nicht schön.

Nasenhaare sind der Schutz
gegen Staub und feinen Schmutz,
aber man muss eingestehen
schön sind sie nicht anzusehen.

Mit einer kleinen Nagelschere
da bekämpft Paul die Misere,
letztlich hat das nicht viel Zweck-
ganz bekommt er sie nicht weg.

Er mühte sich ganz unverdrossen-
oft ist dabei Blut geflossen.
Er fasste endlich den Entschluss,
dass sich etwas ändern muss.

Manches hat er dann probiert-
war am Ende nur frustriert.
Er sah keinen Ausweg mehr
und ging mutig zum Friseur.

Der hat das Haar dann ganz beflissen
mit heißem Wachs herausgerissen.
Der Erfolg war ganz o k,
doch es tat Paul furchtbar weh.

„Ein Ärgernis" ist ein Gedicht aus der Kategorie Lustige Gedichte von Ewald Patz, veröffentlicht am 8. Mai 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
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2 Kommentare

Gudrun Nagel-Wiemer
Gudrun Nagel-Wiemer Dichterlegende
08.05.2026
Herrlich, Ewald. Das leidliche Alltags-Thema hast du lustig verpackt. LG Gudrun
Gast
08.05.2026
Wäre Paul Donald, würde er mit dem Friseur einen Deal abschließen : Haare auf den Kopf verpflanzen - dunkle Strähnchen.;-))

LG Ingrid

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