Wenn Verse golden fallen

29. Januar 2015

Eiskönigin

Kalter Wind trägt den Mond dahin,

Dunkelheit flieht vor Silberlicht,

stürmisch zeigt sich die Eiskönigin,

mit strengem Frostgesicht.

Will stets ihre Macht vermehren,

im flimmernd, wehenden Eisgewand,

erobert weite Sphären,

eisiger Hauch zieht übers Land.

Hüllt alles in blitzend bläulichen Dunst,

Kristalle funkeln wie Edelsteine,

ihr Lachen wächst zur zarten Kunst,

Eisblumen blühen im Morgenscheine,...

...verdrängen kaltes Schweigen,

fauchende Eisgischt zieht vorbei,

gefrorenes wird zum Schönheitsreigen,

krönendes Glitzerhaar leuchtet dabei.

„Eiskönigin" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 29. Januar 2015 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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