Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

21. August 2018

Die letzte Rettung

Schwankend schleicht er durch die Straßen-
Seine Füße sind so schwer;
Die Flasche Wermut in den Händen
Ist schon zu dreiviertel leer.

Und er hadert mit dem Schicksal:
Warum schenkt mir keiner was?
Morgens aufsteh`n und zur Arbeit,
Das macht mir doch keinen Spaß.

Hab ` kein Geld für Zigaretten
Und auch nicht für einen Joint-
Diesen hab ` ich wirklich nötig,
Denn es ist mein bester Freund.

Grundeinkommen wär` die Lösung,
Dann ging es mir richtig gut
Und ich bräuchte nicht zu hoffen:
Wirft mir wer was in den Hut.

Grundeinkommen ohne Arbeit,
Mensch  dann hätt` ich ausgesorgt-
Braucht` nicht betteln oder warten,
Dass mir jemand etwas borgt.

Grundeinkommen woll`n die Roten,
Das ist für mich die Partei-
Bei der nächsten Wahl ist sicher
Meine Stimme mit dabei.

„Die letzte Rettung" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte über Hoffnung von Ewald Patz, veröffentlicht am 21. August 2018 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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1 Kommentar

Gast
21.08.2018
Hallo Ewald,
das ist wirklich gut und vor allem zutreffend beschrieben. LG Ingrid

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