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Er nannte sich Träger der Goldenen Telefonnadel

Mein Kollege im Büro

setzt allen ins Ohr ein Floh,

dass sie die neueste Technik bräuchten,

weil nur das führt zum Erleuchten.

Und so googelt er für jeden

das beste Angebot jenseits von Eden

und gibt solange keine Ruh´,

bis sein Gegenüber kommt endlich in die Puschen--Schuh´

und kauft sich ein neues Handy.

Mein Kollege heißt übrigens Andy.

Und dann hilft er allen, das Handy einzurichten,

nur bei ihm im Büro beginnen sich die Akten aufzuschichten.

Drum bleibt er abends auch immer lange

und seiner Frau wird schon ganz bange,

weil sie schon überlegt,

ob er nicht vielleicht sogar eine Kollegin über den Tisch legt.

Aber Andy zieht es nicht nach Hause,

weil er im Büro mit Hinz und Kunz telefoniert fast ohne Pause.

Und auch die Schnelligkeit der Internetverbindung ist nicht zu verachten,

weshalb Andy und sein Handy schon viele Stunden im Büro verbrachten.

Seine Frau ist schon ganz traurig

und sieht schon aus ganz schaurig.

Sie ist inzwischen ziemlich krank.

Nun kümmert sich Andy, Gott sei Dank

ein wenig mehr um sein Familienleben.

Aber muss man denn erst so was erleben,

um wieder zu wissen,

was einem wirklich wichtig ist.

War Andy vielleicht doch zu sehr Egoist?

Gelesen: 76   
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AUTOR:

Mein Name ist Daniela.
Der Name "Flotte Feder" stammt aus einem Schreiburlaub, in dem ich so "getauft" worden bin.
Ich würde mich freuen, wenn ihr meine Freude am Schreiben und Lesen mit mir teilt.
Meine E-Mail-Adresse lautet:
flottefederdaniela@gmail.com


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3 KOMMENTARE



28. Mai 2019 @ 15:28

Gut gedichtet,doch es ist
Garnichts schlecht am Ego-
ist,meine Meinung nur dazu
Andy kann machen was er will,
genau wie Du.
Herzlichst
Christian

denk an dich wie geht es Dir?


28. Mai 2019 @ 21:55

Danke, Christian.
Bitte sei mir nicht böse, dass ich Deine Frage nicht beantworte, aber ich möchte nicht so öffentlich über mein Befinden reden und glaube, dass dies auch nicht jeden interessiert.
Liebe Grüße Dani


29. Mai 2019 @ 05:02

Hallo Dani,kann ich verstehen.
War gestern in der Stadt und was mir dort entgegen kam,waren,ich betone leider,90% wie ich sie nenne,
Mutanten.Und das gleiche Phänomen ist auch im Netz.
Einen schönen Tag für Dich.
LG
Christian


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