*Dichter-Schicksal*
Wer reimt, wird oftmals ausgelacht,
ein Paarreim gar sei zum Genieren.
Der Poet fragt sich, ob er das schafft,
dass Prosa-Fans mal jubilieren.
Der Vers ist aus der Zeit gefallen
bei vielen Lesern, wie es scheint.
Drum danke ich hier heute allen,
die es erfreut, wenn es sich reimt.
Es liegt bekanntlich in der Kürze-
und sind’s auch nur der Zeilen vier-
beim Reim mitunter durchaus Würze.
Und darum schreib ichs hier:
Ich bin ein Dichter und das bleib ich,
auch wenn das längst nicht mehr so „In“.
Denn eines weiß ich sicherlich:
Dass ich im Reim zufrieden bin.
DerPoet (01/26)
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