Sommer



Gnadenlose Hitze

 

Dicke graue Nebelschwaden,
steigen empor aus dem Waldsee,
mit kühler Nässe beladen,
ähneln sie einer Zauberfee.

Ganz allmählich wacht im Osten,
die gelb scheinende Sonne auf,
schickt von ihrem Himmelsposten,
helles Licht für den Tageslauf.

Dann lässt sich die Hitze spüren,
die gnadenlos das Land versengt,
verschlossen bleiben die Türen,
obwohl´s den Lebensraum verengt.

Am Seeufer lauern Echsen,
regungslos, doch zum Biss bereit,
Dürre nagt an den Gewächsen,
der Regen beharrt auf Auszeit.

Schon senkt sich Dunkelheit nieder,
der Tag wird zur blauschwarzen Nacht,
Mensch und Tier schließen die Lider,
nur der Mond - hält einsam die Wacht.

© Horst Rehmann

 

 

Gelesen: 212   
Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2926+
Das Versprechen

1698+
Frühling

1211+
Für eine schöne Frau

1022+
Grünkohl

891+
Nachbars Kirschen

672+
DER TRAUM

651+
FRAG MICH NICHT

649+
Wir Kinder vom Hof

609+
Winter

576+
Zwei glückliche Marienkä...


- Gedichte Monat

3+
Uhren auf Sommerzeit umste...


- Gedichte Jahr

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Sommergedichte


Neusten Kommentare

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Geschenk zum Hochzeitstag"

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Das Spiel"

bei "Geschenk zum Hochzeitstag"

bei "SPIELEREI"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




aufräumen Aufregung ? Arbeitstag Achterbahn Amerika Abend allein Alphabet Amor Alkohol Abnehmen Ausflug Abenteuer Augenblick August Arzt Aphorismus Advent Amsel Appetit Alte Antwort Abendlied Armut Album Alltag Affe Angst Allerheiligen Atmosphäre Achtung Aufklärung Abschied Arbeit Alleinsein Alter Annie Arbeitslos Alm