Im Waldbad ist heut´ sehr viel los,
hier tummeln sich heut´ Klein und Groß,
Zwischen Gummitieren und Badematten,
sucht jeder einen Platz im Schatten.
Zuhause hatte ich noch den Traum,
vom Platz unter dem Stileichenbaum,
doch da liegen so viele Leute,
ich muss weiterziehen, heute.
Ganz hinten, an der grünen Hecke,
lasse ich mich nieder, auf meiner Decke,
breite mich auch gleich breit aus
und hole die Sonnencrem´ heraus.
Eine Kopftuch-Dame rückt dicht heran,
und schaut mich von der Seite an.
Vollgepackt, mit tausend Sachen...
Da vergeht mir gleich das Lachen.
Mit drei Kindern, eins im Kinderwagen,
versucht sie ihr Lager aufzuschlagen.
Aus ihrer Tasche zieht sie Stangen
und baut ein Zelt für ihre Rangen.
Die Kinder freuen sich, jubeln schreien,
und krabbeln auch sofort hinein.
Die Mutter sieht zufrieden aus,
von mir bekommt sie keinen Applaus.
Genervt von lauten Kinderstimmen,
gehe ich jetzt erst mal schwimmen.
Welch eine Wohltat, - kühl und still.
Was für ein herrliches Gefühl.
Foto: Privat
„Im Waldbad Gebhardshagen" ist ein Gedicht aus der Kategorie Sommer von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 30. Juni 2025 auf Gedichtesammlung.net.
© Gudrun Nagel-Wiemer
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3 Kommentare
Ich habe eine Freikarte für die Sommersaison geschenkt bekommen, das muss ich ausnutzen. LG Gudrun
Bitte unbedingt aufpassen bei dieser Wahnsinnshitze beim Tennisspielen!!!
Liebe Grüße,
Uschi
LG Gudrun