26. September 2011

Traumliebelei


Fast erblindet von den Sonnenstrahlen,

Tribut gezollt, der langen Wegesmühen.

Hinabgesunken, möchte mich aalen,

da sah ich sie am Waldesrain erblühen.



Oh wilde Rose, unbändige Schönheit,

im Blätterkleid glänzend, rötlich Purpur.

Ein Augenschmaus der Sinne,

wunderbare Schöpfung der Natur.



Eine Berührung, prickelnde Gedanken,

an die Verführung, die Lebensader zu meinem Herz.

Verloren geglaubt, alles ließ mich wanken,

nur nicht du, mein süßer Schmerz.



Nun verweilte ich im Anblick des Glücks,

fühlte mich frei.

Atmete nur den Duft, erinnerte mich an dich,

und entschwand, in eine Traumliebelei.

© Karsten Herrmann

53 Aufrufe
Karsten Herrmann Natur 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Autoren
Gedicht des Tages

Verwandte kommen angerauscht-Geschenke werden ausgetauscht;Man gibt sich freundlich und seriös,Verbindlich,friedlic…

Gedicht lesen
Neue Abzeichen
Aktiv in · Natur
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte