Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

5. März 2020

Es liegt was in der Luft

Es liegt was in der Luft

Dunkel wird es in Salzgitter,
- dicke Wolken am Horizont.
In der Ferne grollt ein Gewitter,
hoffentlich bleiben wir verschont.

Der Wind fegt durch die kahlen Bäume.
Ich radle um den verwaisten See.
Während ich vom Frühling träume,
rieche ich den frischen Klee.

An der Wasserskibahn fehlt noch Leben,
- die Saison beginnt im Mai.
Bin nur von der Natur umgeben
und fühle mich so herrlich frei.

Noch kein Insekt und auch kein Bienchen.
Ein leichter Wind streift meine Haut.
Ab und zu mal ein Kaninchen,
dass aus seinem Bau rausschaut.

Die Schwäne kommen mir entgegen
und hoffen auf ein Stückchen Brot.
Die grauen Gänse auf den Wegen,
fühlen sich von mir bedroht.

Am Jachthafen ein leises Knistern.
Der Himmel sieht bedrohlich aus.
Der Wind scheint mir jetzt zuzuflüstern:
Tritt in die Pedale, - schnell nach Haus.

„Es liegt was in der Luft" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Gudrun Nagel-Wiemer, veröffentlicht am 5. März 2020 auf Gedichtesammlung.net.

© Gudrun Nagel-Wiemer

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Gudrun Nagel-Wiemer Natur 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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Gudrun Nagel-Wiemer

Deutschland

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2 Kommentare

pally66
pally66 Poet Laureat
05.03.2020
Hallo, hast Du es noch vor dem Gewitter geschafft? Gruß, pally
Gudrun Nagel-Wiemer
Antwort an pally66
05.03.2020
Guten Abend, Pally, so wie es sich einrichten lässt, radle ich um den See. Im Moment ist es bsonders schön, weil noch nicht so viele Menschen unterwegs sind. Man ist im Einklang mit der Natur und kann entspannen. Wir wohnen direkt am See, somit bin ich auch immer schnell wieder zuhause, wenn es brenzlig wird. LG Gudrun

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