14. September 2015

Das Problem mit der Lyrik

Ich würd’ so gern mal lyrisch sein...! Doch leider fällt mir dazu gar nichts ein. Zwar fliegen die Gedanken weit, und zum Träumen bin ich gern bereit, auch romantisch immer wieder mal, sowie Geistesblitze ohne Zahl. Und doch will es mir nicht gelingen, lyrisch einen Vers zustand’ zu bringen! Mit dem Reimen hab’ ich kein Problem, auch das Verseschmieden ist bequem. Doch so schön, wie Ihr das könnt, ist’s mir leider nicht vergönnt! So philosophisch, blumig, farbig, mit Texten einfach einzigartig, kann ich niemals glänzen, leider! Da steh’ ich Tor, und weiß nicht weiter! Ich lieb’ halt klare und verständ’ge Rede. Was ich sag’, versteht ein Jeder und auch Jede. Dies ist mir wichtig immer, alle Zeit! Zu sagen, was ich denke, bin ich gern bereit! Auch mag ich keine leeren Phrasen. Geschwätz überlass’ ich gern "den Hasen", Meine Rede sei "Ja, ja" - "Nein, nein"! Nur so kann Unterhaltung sinnvoll sein! (Johannes Glatz) 14092015

„Das Problem mit der Lyrik" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gedichte Träume & Gedanken von Johannes Glatz, veröffentlicht am 14. September 2015 auf Gedichtesammlung.net.

© Johannes Glatz

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Johannes Glatz Gedichte Träume & Gedanken 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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