Wo Verse und Tore fallen
USA · Kanada · Mexiko · Juni–Juli 2026
Syrisches Schreckensleid, ohne Ende
Unermesslich
Ausgebombte Städte, unzählige Tote
Grenz- flutend, überfüllte Flüchtlingsstrände
Betende, unter Engelsaugen, in Boote
Vor allem Unschuldige, Kinder und Frauen
Gefangen
Im Tränenmeer teuflischster Kriegsherren
Strategiewandler aus dunkelstem Grauen
Die alles menschliche Licht aussperren
Um düsterste Interessen durchzusetzen
Zwielichtig
Neun Jahre und kein Frieden in Sicht
Flüchtende, von Hölle zu Hölle hetzen
Lesbos mahnt zur anklagenden Pflicht
Es ist nie zu spät
Für weltweiten Protest
Erflehten Frieden vor Ort
Empathie und Humanität
Kriegsflüchtlingshilfe, grenzenlos Erhaben
Dieses Engelsaugen-leuchtende Licht
Menschlich-strahlender Wertevorgaben
© Karsten Herrmann
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3 Kommentare
mit Deinem Gedicht wirst Du einige Leser zum Nachdenken anregen. Es ist eine Schande, wie das reiche Europa mit den armen Flüchtlingen, die dringend humanitäre Hilfe benötigen, umgeht. Viele europäische Länder verfolgen nur ihre eigenen Interessen, sie haben den letzten Weltkrieg total vergessen, wo viele Flüchtlinge auf Hilfe gewartet haben. Ich weiß wovon ich spreche, wir waren selbst Flüchtlinge aus Schlesien. Danke für Dein Gedicht!
Dir ein schönes Wochenende! Liebe Grüße Hanni
so ist es , die Anregungen für Mitgefühl und Humanität , egal in welcher Form auch immer, darf gegenüber Kriegsflüchtlingen nie aufhören. Bis weltweit eine friedlich-Korruptionsfreie Lage vor Ort geschaffen wird, damit sie nicht fliehen müssen.
Aber ob wir das noch erleben? (Weltfrieden u.s.w)
Bis dann
Christian