Gedichte über Glück



Norderney im Winter

Die Strände sind verlassen ,
die Promenade leer,
nur ein paar Möwen kreischen,
Touristen gibt´s nicht mehr.

Der Wind weht scharf aus Norden-
hat Hagel im Gepäck,
die Strandkörbe am Ufer
sind schon seit Wochen weg.

Geschäfte sind geschlossen,
die meisten Kneipen zu,
die Insel wirkt verlassen-
hält ihre Winterruh ´.

In einer Gummijacke
steh ˋ  ich allein am Meer ,
der Wind peitscht hohe Wellen
voll Schaum zum Ufer her.

Der Tag ist kalt und dunkel,
die Sonne macht sich rar,
doch diese Stimmung hat was-
ist seltsam wunderbar.

 

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AUTOR:

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche


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