In einer stillen Stunde
hab ich einmal nachgedacht,
über Gott und auch die Welt,
über Menschen und das Geld,
ob Geld den Menschen wohl verdirbt,
und er am Ende einsam stirbt,
oder still ein Engel ihn bewacht?
Ich frage mich: Woher? Wohin?
Und wer ich selber eigentlich bin,
um mich herum nur Elend, Leid,
ich sehe kaum noch Herzlichkeit -
benimmt der Mensch sich wie ein Kind,
und ist darum für die Wahrheit blind,
ist das des Lebens wahrer Sinn?
Auch Worte tragen große Macht,
was man mit ihnen schon vollbracht,
wer stark ist, sagt, was er so denkt,
der Schwache wird zu oft gelenkt,
warum sich Menschen so sehr hassen,
und jede Chance auf Frieden lassen,
wie schön, wenn jeder bald von Herzen lacht.
„Nachgedacht" ist ein Gedicht aus der Kategorie Gesellschaftskritik von pally66, veröffentlicht am 25. Juli 2026 auf Gedichtesammlung.net.
© pally66
Veröffentliche deine eigenen Werke kostenlos und teile sie mit einer Gemeinschaft, die Poesie liebt — in nur wenigen Minuten.
Jetzt kostenlos veröffentlichen →Bitte melde dich an um zu kommentieren.
Anmelden
1 Kommentar