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Novemberspuk

Sturmwind saust, und der Regen klatscht.

An die Fenster prasseln Tropfen.

Dunkelschwarz ist die Novembernacht.

Hör´ ich an der Tür ein Klopfen ?

 

Vor mir steht ein weiblicher Geist.

Im Hause gehen die Lichter aus.

Sie folgt mir nach, ziemlich dreist.

Ich bin so klein, wie eine Maus:

 

"O Liebster, meine Seele rast.

Zu dir komm´ ich immer wieder.

Du hast dein großes Glück verpasst,

vernimm meine Liebeslieder !"

 

Dampf steigt auf, selbst die Erde bebt.

Ich spreche schnell ein Stoßgebet:

Dann: "Lass mich zufrieden, in meinem Haus,

und höre mit dem Spuken auf !"

 

Der Nebel schwindet, vorbei die Nacht:

"Mein Gott ! Wer hätte das gedacht ?"

 

(c) Olaf Lüken (04.11.2022)

 

 

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