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Abschied ist ein leises Wort



Abschied ist ein leises Wort
Vernommen oftmals allzu spät
Bis man erkennt im Immerfort,
Wie schnell an sich die Zeit vergeht.

Abschied geht oft sanft einher
Dass man ihn nicht gleich bemerkt.
Trotzdem fällt er uns so schwer
Manches sah man wohl verklärt.

Abschied kann man nicht negieren,
Setzt sich fest in uns ganz tief.
Wollte niemand gern verspüren,
Manches lief bislang doch schief.

Was zurückbleibt inhaltschwer,
Tief manch Wunde, immerfort.
Geht nur selten sanft einher -
Abschied ist ein leises Wort.

© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: CalvinClavier

 

Gelesen: 97   
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AUTOR:

Denkende Dichterin und dichtende Denkerin, leidenschaftliche Gärtnerin und Fotografin, der Lyrik verbunden, der Prosa verfallen. Eigene Texte, jedoch auch Texte lieber Poetenfreunde einzusprechen, sowie auf meinem YouTube Kanal auch Klassiker wie Hermann Hesse, Rainer Mara Rilke, Erich Fried, Eva Strittmatter, Mascha Kaléko um nur einige zu nennen... mehr als zum Hobby mittlerweile geworden.
An geistreichem Austausch stets interessiert freue ich mich auch hier wieder präsent zu sein!

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6 KOMMENTARE



29. Januar 2026 @ 13:16

Abschied schmerzt dann, wenn man viel Gefühl investiert hat, liebe Uschi. Den, der geht genauso, wie den Verlassenen. Aber so ist das Leben.
Gerne mitgefühlt ...
Ingrid


29. Januar 2026 @ 16:57

Da hast zu zweifelsfrei absolut recht liebe Ingrid. So wie es auch so überaus trefflich Mascha Kaléko in ihrem Memento Mori zum Ausdruck bringt: „Bedenkt, den eignen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der andern muss man leben."

Das Sterben gehört ebenso dazu wie das Leben an sich und das Altern beginnt bereits einen Tag nach der Geburt.

Danke auch dir fürs Reflektieren.
Liebe Grüße
Uschi


29. Januar 2026 @ 10:26

... der Franzose hat ein Sprichwort : Abschied ist ein kleines Sterben. Dein Gedicht habe ich heute wiedergelesen. Dachte an meine vielen Abschiede , schlimm muß es sein und ist es, wenn jemand wortlos geht ohne Erklärung , dann bleibt nur der eigene Trost : Hat mit mir nichts zutun , er /sie konnte nicht anders. Werde deinen Gedanken aufgreifen und event. ein Pandum schreiben mit dieser Thematik. So kann ein Gedicht inspirieren. Danke
G.


29. Januar 2026 @ 11:45

... und doch stirbt es sich nicht so leicht liebe Grete. Ein jeder Abschied birgt viel an Schmerz und Trauer an sich, egal aus welchen Gründen er erfolgte. Er kann dramatisch und vielgestaltig auftreten oder ganz still und leise. Manchmal bemerken wir ihn kaum und sind uns erst dann dessen bewusst, wenn einfach eine Leere nurmehr bleiben mag. Fein wenn meine Zeilen ein wenig inspirieren konnten. Danke auch dir und verabschiede mich für ein kleines Weilchen, dass wie ich hoffe nicht allzulange dauern wird!!!

Liebe Herzensgrüße zu dir!
Uschi


28. Januar 2026 @ 21:59

Ich mag keine Abschiede, liebe Uschi, insbesondere nicht, wenn sie endgültig sind. Du hast das traurige Thema aber gut vertextet. LG Gudrun


29. Januar 2026 @ 11:41

Ich mag sie eigentlich auch nicht und doch liebe Gudrun bleiben sie wohl keinem von uns erspart, früher oder später trifft es wohl alle und ich denke, jeder hat sich schon mit diesem Thema auseinandersetzen müssen.
Danke für dein Reflektieren wünsche ich dir ein schönes Wochenende.

LG Uschi



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