Zwischen Licht und Dunkel

1. Januar 2019

Haus Nr. 2019

Haus, Nummer Zweitausendneunzehn,
ich ziehe am Ersten dort ein,
kann das alte Haus nicht mehr seh´n,
es kam zu viel Schlechtes herein.

Das Neue will ich gestalten,
zwölf Räume, sie stehen noch leer,
dort möcht´ ich schalten und walten,
Freude haben und vieles mehr.

Um stets das Glück zu begrüßen,
lass ich ein Dachfenster auf,
das Unheil tret ich mit Füssen,
etwas Regen nehm ich in Kauf.

Und sind dann meine zwölf Räume,
zu einem Prachtstück geworden,
belohn ich mich und die Träume,
verleihe mir selbst einen Orden.

Überglücklich zieh ich dann um,
in das Haus Zweitausendneunzehn,
und versuche mit sehr viel Mumm,
auch dort, stolz und aufrecht zu geh´n.

© Horst Rehmann

„Haus Nr. 2019 " ist ein Gedicht aus der Kategorie Neujahrsgedichte von Rehmann, veröffentlicht am 1. Januar 2019 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Neujahrsgedichte 2 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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2 Kommentare

Rehmann
Rehmann Autor Poet Laureat
01.01.2019
Danke --- und auch Dir alles GUTE im neuen Jahr !!!
LG
H. Rehmann
Gast
01.01.2019
Alles Gute im Haus Nr. 2019, Horst.
Die Idee mit den 12 Räumen finde ich schön. Beim Umzug im letzten Vers, handelt es sich wahrscheinlich ums Haus Nr. 2020?

LG Ingrid

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