Sanft gezuckert ruht das Land,
als hätt der Himmel es berührt,
Bäume tragen weiße Kronen,
von leiser Winterzeit verführt.
Sachte neigen sich die Äste,
wenn der Frost Geschichten webt,
und in dieser klaren Stille,
fühlt man, wie das Herz sich hebt.
Ein Schneemann steht am Wegesrand,
sein Lächeln mild, fast voller Zeit,
als hüte er die alten Märchen,
aus Schnee, aus Licht, aus Ewigkeit.
Schneeflocken sinken im Laternenlicht,
wie Gedanken, die Frieden finden,
und selbst die Nacht wird mild und klar,
lässt ihre Schwere sanft verschwinden.
Die Sonne bricht das Winterweiß
in Farben aus Kristall und Schein,
und flüstert leise dieser Welt:
auch Kälte kann voll Wärme sein.
Und wer dem Winter lauschen kann,
hört unter Eis und Schnee ein Lied,
das von verborgenen Wundern singt,
und nie ganz aus der Welt entflieht.


