Schnee, Kälte und ihr rauen Winde,
plagt nicht länger mein armes Herz,
Winter verschwind´, nimm dein Gesinde,
verzieh dich jetzt - nicht erst im März.
Einst, du warst noch nicht zugegen,
da hatte ich Freude im Sinn,
spürte den warmen Sommersegen,
gab mich froh dem Sonnenschein hin.
Rein nichts treibt mich bei dieser Kälte,
hinaus zu deinem kahlen Glanz,
du hast nichts, nichts das ich bestellte,
mich reizt auch nicht, dein Firlefanz.
Fast niemandem bist du willkommen,
Argwohn und Trübsal mehrst du nur,
den Frohsinn hast du mir genommen,
verschwind´ jetzt, aus Stadt, Land und Flur.
© Horst Rehmann

