Herbst



Trübe Spätherbstnacht

 


Trüb endet diese Spätherbstnacht,
ein Grau bedeckt das Himmelszelt,
nur ein einziges Sternchen lacht,
so als wäre es dort aufgestellt.

Durch die Buchen geht ein Raunen,
ergreift alsbald den kleinsten Busch,
zwei Meisen, etwas schlaftrunken,
fliegen davon in einem Husch.

Nebelschwaden durchziehen das Land,
so wie die Schäflein die Heide,
legen sich still auf Gras und Sand,
glitzern dort wie Perlgeschmeide.

Am Horizont erklimmt mit Macht,
der Sonne strahlend Angesicht,
das sich als diamant´ne Fracht,
in jedem Wassertropfen bricht.

Der neue Tag bäumt sich nun auf,
vertreibt das graue Nebelkleid,
und erzielt nach kurzem Anlauf,
stahlblauen Himmel - weit und breit.

© Horst Rehmann

 

 

Gelesen: 19   
Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2111+
Ein Engel

1809+
Schön, dass es dich gibt

1324+
Zwei sind notwendig

1111+
Heute Nacht

978+
Das Zipperlein

947+
Das verflixte siebte Jahr

807+
Die guten Vorsätze

763+
Der Fliegenpilz

643+
Du bist die Richtige

616+
Das Versprechen


- Gedichte Monat

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Herbstgedichte


- Gedichte Jahr

Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Herbstgedichte


Neusten Kommentare

bei "Ich kann es kaum erwarten"...

bei "Krümels Tagesentscheidun"...

bei "Krümels Tagesentscheidun"...

bei "Vaters altes Tagebuch"

bei "Vaters altes Tagebuch"

bei "Krümels Tagesentscheidun"...

bei "Vaters altes Tagebuch"

bei "Marina"


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Prinz Puppe Kröte Genuss Schafe Schmetterling Geburtstag Gedanken Garten Schmetterlinge Schicksal Geist Ratte Geister Raben Rache Politik Frühling Gefühl Fußball schön Futter Schneemann Geld Gold Gedicht Ruhe Loslassen Schnee Schlaf Pracht Gefühle Hampelmann Gegenwehr Schöne Gedanke Schmerz Schneeflocken Sage Gebet