13. September 2017

Schleichender Herbst

Langsam schleicht der Herbst ins Land,
schickt Stürme und viel Regen,
Sommerzeit hat er verbannt,
um sein Farbkleid auszulegen.

Gerne mag er Braun und Gelb,
ebenso das fahle Grau,
mit dem Zauberwörtchen “welk“,
beendet er die Gartenschau.

Bäume macht er nackt und kahl,
schickt Vögel auf die Reise,
Nebelbänke bis ins Tal,
verteilt er still und leise.

Jedes Jahr treibt er dies Spiel,
lässt sich durch nichts vertreiben,
hat vor Augen nur ein Ziel,
bis zum Winter stark zu bleiben.

© Horst Rehmann

© Rehmann

55 Aufrufe
Rehmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Aktiv in · Herbstgedichte

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Beliebt · Herbstgedichte

Noch keine Likes in dieser Kategorie.

Gedicht des Tages

  Die Form erbaut Erregung. Die Bewegung erzeugt Erstaunen. Du schaffst dir selber ein Podest, das zweifelsohne…

Gedicht lesen
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Herbstgedichte

Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte