13. September 2017

Schleichender Herbst

Langsam schleicht der Herbst ins Land,
schickt Stürme und viel Regen,
Sommerzeit hat er verbannt,
um sein Farbkleid auszulegen.

Gerne mag er Braun und Gelb,
ebenso das fahle Grau,
mit dem Zauberwörtchen “welk“,
beendet er die Gartenschau.

Bäume macht er nackt und kahl,
schickt Vögel auf die Reise,
Nebelbänke bis ins Tal,
verteilt er still und leise.

Jedes Jahr treibt er dies Spiel,
lässt sich durch nichts vertreiben,
hat vor Augen nur ein Ziel,
bis zum Winter stark zu bleiben.

© Horst Rehmann

„Schleichender Herbst" ist ein Gedicht aus der Kategorie Herbst von Rehmann, veröffentlicht am 13. September 2017 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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