15. September 2017

Herbst am See

Von gelbgrünbraunem Schilf umschlossen,
so liegt der See am Waldesrand,
es scheint als sei hier Farb´ geflossen,
vom Maler, der als Herbst bekannt.

Blank wie ein Spiegel strahlt das Wasser,
Entenpaare sitzen mittendrin,
um sich schauend, wie ein Aufpasser,
schwimmt ein Schwan zu ihnen hin.

Doch plötzlich lautes Hundebellen,
die Enten flattern hin zum Land,
der Schwan bleibt furchtlos in den Wellen,
reckt seinen Hals nur hoch galant.

Dann putzt er ruhig sein Gefieder,
in diesem herbstlichen Idyll,
denn die Gefahr, sie ist vorüber,
am See ist alles wieder still.

Auch die Enten kehr´n zurück im Nu,
das Wasser ist ihr Domizil,
lautlos schwimmen sie in aller Ruh,
zum Schwan, mit sicherem Gefühl.

© Horst Rehmann

© Rehmann

51 Aufrufe
Rehmann Herbst 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
Teilen: Facebook X WhatsApp

Ähnliche Gedichte

ÄHNLICHE GEDICHTE

Kommentare

Noch keine Kommentare — schreibe den ersten!

Bitte melde dich an um zu kommentieren.

Anmelden
Login
Neue Abzeichen
Beliebt · Herbstgedichte

Noch keine Likes in dieser Kategorie.

Aktiv in · Herbstgedichte

Keine Aktivität in dieser Kategorie.

Gedicht des Tages

Auf einen blauen Brief, den der Sohn von der Schule mitbringt, antwortet der Vater wie folgt: Mein liber Härr Leer…

Gedicht lesen
Neue Autoren
Kurze Umfrage

Hilf uns Gedichtesammlung.net weiterzuentwickeln — wir freuen uns über deine Meinung!

Zur Umfrage
Beliebt diesen Monat
Es gibt noch keine Bewertungen in der Kategorie: Herbstgedichte

Neue Autoren
Zufallsgedichte
Schlagworte