9. September 2026

Sturm am Meer

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Sturm am Meer
KI generiert

Rauschend türmt sich Well‘ an Welle.

Sturmgepeitschte Möwen schrein.

Donnerwolken, wo ‘s einst helle.

Erste Blitze schlagen ein.

Schutz sucht sich des Menschen Habe.

Jeder Hafen ein Versteck.

Daß das Meer nicht wird zum Grabe,

heißt es jetzt: All hands on deck.

 

In den Wanten die Matrosen

hangeln sich zum Mast empor.

Ihre ölgetränkten Hosen,

deuten an den Shantychor.

Doch zum Singen ist beileibe

niemand hier grad aufgelegt.

Auch die Lust nach einem Weibe

hat das Wetter weggeweht.

 

Kiefern beugen sich zum Lande.

Jede Lüge ausgeträumt.

Schilfgras hält sich fest im Sande.

Fortfliegt, was den Halt versäumt.

Wer weiß, wieviel Kilometer

sich das Unheil einverleibt.

Der Mensch neigt sich vor dem Täter,

hofft, daß noch was übrig bleibt.

 

Doch so schnell, wie es gekommen,

ist vorüber oft der Spuk.

Die Natur steht auf, benommen.

Wer vorsorgte, gilt als klug.

Denn wer denkt, er sei der Stärkste,

hat von vornherein verspielt.

Jedem droht einmal das Ärgste,

ganz gleich, ob Fortuna schielt.

 

(2011)

 

„Sturm am Meer" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von WFHeiko Thiele, veröffentlicht am 9. September 2026 auf Gedichtesammlung.net.

© WFHeiko Thiele

Sammlung 4 Aufrufe
WFHeiko Thiele Natur 1 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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WFHeiko Thiele

Walsrode, Deutschland

Ich schreibe seit meinem 2. Schuljahr, mal Kurzgeschichten, mal Gedichte und auch mal den einen und anderen utopischen Roman. Und letztens habe ich mich nun auch mit KI-erzeugter Umwandlung meiner Ged…

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1 Kommentar

WFHeiko Thiele
WFHeiko Thiele Autor Reimling
vor 39 Min.
Das Gedicht habe ich in einer Arbeitspause auf einer Baustelle geschrieben.
Das Bild oben, die Melodie und auch der Gesang ist dagegen durch eine KI erstellt.

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