11. September 2022

Das Ganze reichte kaum

Kim liegt halbnackt im Kanapee
im lila Babydoll,
die Beine sind so wohlgeformt-
ihr Busen -wundervoll.

Und ihre Lippen sind so rot,
verheißungsvoll ihr Blick,
Karl-Heinz betritt das Separee
und ist erfüllt mit Glück.

Das Babydoll ist hoch gerutscht-
bedeckt nur noch den Bauch,
das Eingangstor zur Seligkeit
sieht er schweratmend auch.

Er ist geblendet wie im Rausch,
es steigt sein Druck im Blut,
er weiß, die Nacht mit dieser Frau
wird unbeschreiblich gut.

Am Anfang küsst er ihren Fuß
und streichelt zart ihr Bein,
mit seiner Zunge taucht er sanft
ins Paradies hinein.

Er merkt , die Dame ist erregt-
massiert dann ihre Brust,
und glaubt, das tut der Kim so gut
und steigert ihre Lust.

Dann dringt er in das dunkle Tor,
der Kim entfährt ein Schrei,
Karl- Heinz müht sich minutenlang
dann ist der Spaß vorbei.

Er legt sich auf die Seite und
verfällt in Schlaf und Traum,
doch Kim liegt unbefriedigt da -
das Ganze reichte kaum.

„Das Ganze reichte kaum" ist ein Gedicht aus der Kategorie erotische Gedichte von Ewald Patz, veröffentlicht am 11. September 2022 auf Gedichtesammlung.net.

© Ewald Patz

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Ewald Patz

Tanzen wir gleich Troubadouren zwischen Heiligen und Huren.
Nietzsche

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1 Kommentar

pally66
pally66 Poet Laureat
12.09.2022
Lieber Ewald,

Heinzi, dieser Schwerenöter,
war sonst doch so aktiv,
jetzt lag er mühevoll auf ihrem Schoß,
für sie war er der Liebestöter.

LG Helga






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