Zwischen Licht und Dunkel

7. November 2013

Sonnenuntergang

Wenn der strahlende Sonnenball versinkt,
in endloser Weite unserer Sicht,
orangerotes Himmelsglühen bringt,
wird dieser Augenblick zum Naturgedicht.
 
Dann gleicht der Horizont einem Flammenmeer,
bis Dunkelheit feuriges Rot bezwingt,
das Spektakel wird zum Zauberspeer,
der in unsere Natur-liebenden Herzen dringt.
 
In flutende Sehnsuchtsgefühle von Ferne,
schäumende Euphorie fängt Farbenglanz,
beinah, bis zum Leuchten von Mond und Sterne,
glimmt er noch, dieser Sonnenuntergangstanz.
 
Er schwebt, wie eine Schöne, im roten Gewand,
gleich einer entblößten Göttin mit Liebesdrang,
sie verführt unsere Augen in ihr Freudenland,
in einen traumhaft schönen Sonnenuntergang.

„Sonnenuntergang" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Karsten Herrmann, veröffentlicht am 7. November 2013 auf Gedichtesammlung.net.

© Karsten Herrmann

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Karsten Herrmann Natur 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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