19. Januar 2015

Nebel

Nebel, grau und schwer durchdringlich, märchenhaft und so gefährlich, wenn er durch Wald und Fluren schleicht, und keinen Deut zur Seite weicht. Nebel, der Gruselbilder webt, und wie ein Geist durch Straßen schwebt, schaurig böse Feen versteckt, und selbst beim Menschen Ängste weckt. Nebel, der Land und Gras erfrischt, mit seinem Tautuch drüber wischt, sodass es aussieht wie gemalt, wenn helles Sonnenlicht drauf strahlt. Nebel, nass und trotzdem wichtig, die Natur genießt ihn richtig, sie saugt ihn auf, so wie ein Flies, und macht die Welt zum - Paradies. © Horst Rehmann

„Nebel" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Rehmann, veröffentlicht am 19. Januar 2015 auf Gedichtesammlung.net.

© Rehmann

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Rehmann Natur 0 Kommentare ~1 Min. Lesezeit
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