Die Schönheit unserer Sprache in Versen

Tag der deutschen Sprache

19. Februar 2015

Die graue kalte Jahreszeit

Der Sommer ist in’s Land gegangen..., ein wenig Schwermut macht sich breit, des Winters kalte Tage sind nicht weit. doch Trübsinn hält mich nicht gefangen. Werden auch die Tage kürzer, kühler, grauer; die Nächte dunkel, endlos lang. Vor Dunkelheit ist mir nicht bang. Auch der ärgste Winter ist ja nicht von Dauer. Jetzt des Abends, gemütlich am Kamin, da hält man’s aus, so darf es gerne sein. Ein Pfeifchen, auch ein Gläschen Wein, ein langer Blick zu meinem Weibchen hin... Man(n) freut sich auf die lange Nacht. Kuscheln, streicheln, Wärme spüren, flüsternd intime Gespräche führen... Auch im Alter spürt man der Liebe Macht. Des Tags kann man dann Hand in Hand, durch herrlich bunte Wälder gehen, auch jetzt die Wunder der Schöpfung sehen. sie wahrnehmen mit Herz und Verstand. So hat auch diese graue kalte Jahreszeit, vieles Schöne uns zu geben. Sie gehört zu unserm Leben. Sie freudig anzunehmen bin ich gern bereit (Johannes Glatz) 13092014

„Die graue kalte Jahreszeit" ist ein Gedicht aus der Kategorie Natur von Johannes Glatz, veröffentlicht am 19. Februar 2015 auf Gedichtesammlung.net.

© Johannes Glatz

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