Meine Ehe ist am Krieseln -
Ich verliere bald den Mut,
Doch die ersten vierzehn Tage
In der Ehe waren gut.
Frauen sind so sanfte Wesen,
Hab `ich damals noch gedacht,
Doch ich habe, das ist sicher,
Illusionen mir gemacht.
Denn sie wollen in der Ehe,
Wenn es geht, den Mann regier`n,
Doch es dauert ziemlich lange
Bis wir Trottel das kapier`n.
In der Ehe sind die Frauen
Alles And`re nur nicht dumm,
Wie mit Ringen durch die Nasen
Führ`n sie uns wie Ochsen rum.
Frauen sind nicht zarte Wesen-
Sie sind wirklich hart und zäh,
Denn bei Schmerzen gibts kein Jammern,
Bei dem Mann tut`s sehr leicht weh.
Wahlrecht haben sie erstritten -
Auch das Recht zum Führerschein-
Männer haben `s nicht verhindert,
Da fragt man sich: wie kann das sein?
Autobahnen- Bundesstraßen,
Die benutzen sie ganz frei ,
Doch beim Bauen dieser Wege
Waren Frauen kaum dabei.
Mensch wir könnten zügig fahren-
Alle Straßen wären leer-
Frauen ohne Fahrerlaubnis,
Würd` entlasten den Verkehr.
Auch in Häuser ziehen Frauen
Wie ganz selbstverständlich ein,
Doch beim Bauen der Gebäude
Waren Männer stets allein.
Auf Regierungsposten saßen
Nach dem Wahlrecht sie im nu -
Männer diese Trottel sahen
Dabei einfach hilflos zu.
Frauen sind nicht sanfte Wesen ,
Nein , knallhart und raffiniert,
Doch die Männer haben dieses
Selbst bis heute nicht kapiert.
© Ewald Patz
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6 Kommentare
das habe ich auch so verstanden (steht ja schon in der Überschrift).
Nur leider kenne ich Männer, die das tatsächlich so sehen, wie von dir beschrieben ...
Liebe Grüße,
Diana
Es handelt sich ja nur um ein Scherzgedicht mit einem ganz kleinen Funken Wahrheit.
LG
Ewald
wie heißt es so schön? Hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau.
Das ist für euch Männer doch durchaus positiv zu bewerten.
Und wenn ich sehe, was viele Frauen tagtäglich bewältigen, in Beruf und Familie, würde ich sagen, geht es den Männern mit ihren Frauen alles andere als schlecht :-)
Viele Grüße,
Diana
Aber - die Zeilen hast Du gut geschrieben. LG Ingrid, emanzipiert, aber keine Emanze.
LG
H. Rehmann