Allgemein über die Hoffnung



Zuckerwatte

mein herz ist kalt, es scheint wie tot

eine fassade voller narben und das blut ist rot

es wurde oft verletzt und hat viel eingesteckt

aber es ist nicht tot, ich habs nur gut versteckt

die flamme brennt noch, auch wenn nur noch ganz klein

doch ohne schutz würd auch das bald nicht mehr sein

aber die gefahr zu groß, dass jemand die kleine flamme für immer erlischt

hat sich mein herz entschieden für immer in einsamkeit zu leben

und über die jahre habe ich es geschafft einsamkeit zu genießen

ich habe es geschafft trotz risse wieder freude in mein herz zu schließen

die flamme wurde dadurch nicht wirklich größer, aber sie wurde stark und lodert stetig und stabil

denn was mein leben zu bieten hat, ist nicht wenig, sondern ganz viel

auch ohne herzdame, habe ich eigentlich nichts vermisst

keine schmerzen, kein leid und auch keinen nerventwist

die kehrseite der medaille hab ich einfach ignoriert

wie schön es sein kann, ist man mit jemanden liiert

die küsse, die wärme, die zärtlichkeit und das vertrauen

doch wenn ich mal wollte, hat ich genug nummern von willigen frauen

für bedeutungslosen sex und ein wenig körpernähe für eine nacht

denn ein herz hatte ich nicht zu bieten, doch das war auch so abgemacht

danach wars wieder ok und ich hab mit meinem leben einfach weitergemacht

als wäre nichts gewesen, die frau war vergessen

so, als hätte ich sie niemals getroffen

es juckte mal wieder in der hose und ich war auf der pirsch

und dann traf ich dich und meine gedanken wurden ganz wirsch

die frisur, die tatoos, die piercings, das gesicht, der körper, einfach verrückt

und das was sie schrieb hat mich genauso verzückt

weggeblasen waren die gedanken an eine schnelle nummer

ich wollte mehr von ihr wissen, und hatte nicht mal panik vor kummer

es fühlte sich gut an, auch wenn nicht mehr wirklich vertraut

ich musste sie treffen um zu sehen, ob sie mich auch live vom hocker haut

nachdem ich sie traf fing mein herz an zu rauchen und zu pochen

der nebel stieg mir zu kopf und ich fing an zu hoffen

denn live begeisterst du ohne handtasche und makeup, mit toller stimme, fröhlichkeit, offenheit, style und charme

und bei deiner unkomplizierten art wird mir besonders warm

meine gedanken sind seit dem treffen jeden tag bei dir

doch kann ich seither keinen geraden gedanken mehr fassen, bitte verzeih mir

du hast mir ein bisschen den kopf verdreht

doch ist es noch nicht zu spät

sollt ich mal wieder einen fehlgriff landen

denn an einem ähnlichen punkt bin ich schon mal gestanden

ich hab aus der vergangenheit gelernt und lass mein herz nicht mehr blind verpesten

ich rechne mit dem schlimmsten, aber hoffe mit dem besten

doch am liebsten ließ ich meinen gefühlen freien lauf

und stieg mit dir und den schmetterlingen auf berge hinauf

aus zuckerwatte so butterweich

und mit einem gefühl, dass selbst neidisch wird der reichste scheich

(c) Anders Danke

Gelesen: 155   
Teilen ausdrücklich erwünscht!

AUTOR:

Dieser Benutzer diente zur Veröffentlichung von Gedichten für nicht registrierte Autoren. Mit Ende 2017 ist die Veröffentlichung von Gedichten ohne Registrierung nicht mehr möglich.


ÄHNLICHE GEDICHTE







SCHREIBE EINEN KOMMENTAR

mind. 20 Zeichen

Login

Noch keinen Account? Melde Dich hier an!
Passwort vergessen?

Meist Gelesene Gedichte

2061+
Ein Engel

1930+
Schön, dass es dich gibt

1371+
Zwei sind notwendig

977+
Das verflixte siebte Jahr

952+
Heute Nacht

883+
Das Zipperlein

781+
Das Versprechen

739+
Deutsche Sprache

688+
Der Fliegenpilz

668+
Für eine schöne Frau


- Gedichte Monat

3+
Bei Tante Emma hätte es i...

2+
Grippezeit

1+
In Liebe Ich


- Gedichte Jahr

3+
Bei Tante Emma hätte es i...

1+
In Liebe Ich


Neusten Kommentare

bei "Wenn ich an Dich träume "...

bei "Die Bank"

bei "Noch einmal zwanzig sein."...

bei "Der Frühlingskünder"

bei "Alltags-Helden"

bei "Herzschmerz"

bei "Liebe zu Hause "

bei "Liebe zu Hause "


Herzlich Willkommen!











Zufallsgedichte




Königin Körper Kröte Krank Lachen Liebesengel Länge Leben Licht Kinder Laune Kunst Jahreszeiten Kumpel Liebe Lied Kirche Keller Landwirt Kälte Kerzen Weg Karsamstag Kummer Kindheit Krieg Leuchtturm Laub Kampf Lesen Klima Landleben Klimawandel Kuss Kind Leidenschaft Krebs Karneval Kinderheim Libelle