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Verdrängte Gefühle

Es klopfet an zuerst ganz still
Hör eine Stimme: „Ich bin dein Gefühl
Das du hast schon lang verdrängt
Denn keine Beachtung hast du mir geschenkt“

Doch statt zu hören lauf ich weg
In mein altbekanntes Versteck
Lass mich entführen von der Zerstreuung Hand
Sie bringt mich in ein fernes Land

Ich wäge mich in Sicherheit
Doch das Klopfen ist nicht weit
Nun tönt es lautstark aus meinem Haus
„Bitte lass mich endlich raus“

Wie vom Strom elektrisiert
Fühle ich ganz unfiltriert
Ein Meer von Wut und Schmerz und Trauer
Das durchbricht sämtliche Mauer

Hab Angst dies nicht zu überleben
Ist meines Seins stärkstes Beben

Doch wie du siehst bin ich noch da
Bin freier als ich´s jemals war
Und all das was scheinbar ich verlor´
Machte mich reicher als je zuvor!



(c) Eva Maria

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