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Nacht-Meer



Dämmerung über dem Meer.

Kupferrote Wolkentürme

ziehen verschleiertes Licht hinter sich her.

Die Nacht erobert es im Sturme.

 

Im Zwielicht bewegen sich die Wellen

wie große, silbrige Gestalten,

die sich erheben, verneigen und zerschellen.

Am Strand nur noch sanft schäumende Gewalten.

 

In der Finsternis wiegt sich das Meer

wie eine eigene, noch schwärzere Macht.

Die Wellen heben und senken sich schwer.

Ein tiefes, seufzendes Atmen bei Nacht.

 

Und dann, als wenn niemals Nacht gewesen wär,

legt sich das Wogen und Rauschen.

Graugrün und ruhig liegt nun das Meer,

wenn Dunkelheit und Licht ihr Dasein Tauschen.

 

 

Gelesen: 145   
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AUTOR:

Ich fasse Gefühle in Worte. Wenn sie gut sind, entstehen Bilder.


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3 KOMMENTARE



22. März 2021 @ 10:58

Berührt mich sehr, jedes Wort ein Bild , und keines zuviel . Brilliant !!!!!!

Danke Grete


27. Februar 2020 @ 16:29

Ausgezeichnet.
LG
Ewald


27. Februar 2020 @ 14:29

Hallo,
Dein Gedicht und das Foto hat mir gut gefallen, weiter so!
Liebe Grüße Hanni



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